Jahreshauptversammlung 2016

TSV Aukrug freut sich auf den „Move“
888-Jahr-Feier Anfang Juli beschäftigt die sportlichen Einwohner der Gemeinde / Beitragserhöhung auf Jahreshauptversammlung beschlossen
AUKRUG

Der TSV Aukrug hat sich für die 888-Jahr-Feier der Gemeinde viel vorgenommen. Am 2. Juli organisiert der TSV einen „Quathlon“-Wettkampf, beim „Aukrug Move“ am 9. Juli will der Sportverein einen eigenen Umzugswagen ins Rennen schicken – und auch das zehnjährige Bestehen der Frauenfußballsparte tags darauf ist ein Programmpunkt des gemeindlichen Schnapszahl-Jubiläums.

Schwimmen, Radfahren, Laufen und Schießen – das sind die vier Disziplinen, die am 2. Juli im Rahmen der Aukruger 888-Jahr-Feierlichkeiten auf dem Programm stehen. Weil ein derartiger Triathlon plus Schießen so selten ausgetragen wird, gibt es eine gewisse Unsicherheit, wie man den Wettkampf denn nun nennen soll. Im Programmflyer der 888-Jahr-Feier wird die Veranstaltung als „Quathlon“ angekündigt, wohingegen Vereinschef Frank Michaelsen seine Erläuterungen bei der Mitgliederversammlung jetzt mit der Frage begann: „Quadrolon – was ist das?“ Aber egal, ob „Quathlon“ oder „Quadrolon“ – fest steht, dass die Teilnehmer am 2. Juli als erstes im Freibad ins Becken hüpfen, sich dann auf das Fahrrad schwingen, als dritte Disziplin eine Laufstrecke durch Bünzen in Angriff nehmen und zum Abschluss auf der Schießanlage im Sportlerheim ihr Glück versuchen.

Zwei Vorstandsposten wurden bei der Mitgliederversammlung neu besetzt. Sowohl der stellvertretende Vorsitzende Claus Ratjen als auch Kassenwartin Tanja Klug (beide seit 18 Jahren im Amt) verzichteten auf eine erneute Kandidatur. Zum neuen TSV-Vize wurde Carsten Klug, zur neuen Schatzmeisterin Birgitta Schöning gewählt. „Die Mitgliedsbeiträge sind die einzige Einnahmequelle, die wir haben“, vermerkte Michaelsen bei seinen einleitenden Erläuterungen zum Tagesordnungspunkt Beitragserhöhung. Der TSV will die Entgelte für Übungsleiter im Jugendbereich anheben. „Wir wollen die Übungsleitertätigkeit attraktiver machen, um auf diese Weise die Jugend zu fördern“, sagte Michaelsen. Die Versammlung beschloss daher eine monatliche Anhebung der Beiträge um 50 Cent für Erwachsene und um 2,50 Euro für Familien. Erwachsene TSV-Mitglieder zahlen rückwirkend zum 1. Januar demnach acht Euro, Familien 12,50 Euro pro Monat. Die Beiträge für Kinder und Jugendliche bleiben indes unverändert.

Vorstandsposten neu besetzt: TSV-Chef Frank Michaelsen

mit der neuen Kassenwartin Birgitta Schöning und dem

neuen stellvertretenden Vorsitzenden Carsten Klug (rechts).

 

Verabschiedet: Aukrugs stellvertretender Vorsitzender Claus Ratjen

und Kassenwartin Tanja Klug waren jeweils 18 Jahre im Amt

und stellten sich nicht mehr zur Wahl.

 

9. Provinzial-Cup in Aukrug:

Neumünsters Teams haben kaum etwas zu bestellen
9. Provinzial-Cup in Aukrug: Kicker des TSV Bordesholm siegreich / PSV als Viertplatzierter beste Mannschaft aus der Schwalestadt
Aukrug

Der Sieg bei der neunten Auflage des Provinzial-Cups in Aukrug ging an einen Turnierneuling. Der Nord-Ost-Verbandsligist TSV Bordesholm sicherte sich bei seiner ersten Teilnahme an diesem Hallenfußballturnier den Platz ganz oben auf dem Treppchen und verwies damit den SH-Ligisten FC Kilia Kiel, welchen die „Lindenträger“ im Finale mit 6:4 nach Neunmeterschießen bezwangen, auf den zweiten Rang. Anders als noch 2015 verlief der diesjährige Wettbewerb aus Neumünsteraner Sicht etwas enttäuschend. Mit dem Polizei-SV Union erreichte nur eines der 16 Teams aus dem Kreisfußballverband Neumünster die K.o.-Runde. Im Vorjahr waren es noch deren drei, und mit dem MTSV Olympia gewann damals auch ein Team aus der Schwalestadt. Der PSV schied nun im Semifinale nach einer 0:3-Pleite gegen Kilia Kiel aus und verlor auch im Spiel um Platz 3 gegen den 1. FC Schinkel (Kreisliga Rendsburg-Eckernförde) mit 1:2. Damit blieb den „Ordnungshütern“ aber immerhin ein „Hunderter“ als Prämie. Derweil freute sich Bordesholm über einen Geldsegen von 400 Euro, Kilia erhielt 300 Euro. Schinkel blieben 200 Euro.

Im Endspiel ging es abwechslungs- und torreich zu. Nach der regulären Spielzeit stand ein 3:3-Unentschieden zu Buche. Die Entscheidung musste also vom Neunmeterpunkt fallen. Dabei konnte sich Sascha Blank, der als etatmäßiger Feldspieler im Bordesholmer Tor stand, auszeichnen, indem er gegen Kilias Jasper Bandholt parierte. Im entscheidenden Versuch überwand dann Bordesholms Idris Alioua, der mit sechs Treffern am Finaltag auch Torschützenkönig wurde, den besten Torhüter des Turniers, Bernd Ewers, im Kieler Gehäuse. Bordesholms Coach Helmut Szpadzinski, der schon 2015 an Ort und Stelle mit dem MTSV Olympia triumphierte, hatte nicht mit dem Turniersieg gerechnet: „Das kommt ein wenig überraschend. Für uns ist es gut gelaufen. Mein Team hat sich aber auch reingehängt.“ Beim viertplatzierten PSV, der als einziger Teilnehmer alle Vor- und Zwischenrundenspiele gewonnen hatte, schwang ein wenig Enttäuschung mit. „Bis zum Halbfinale haben wir gut gespielt. Es ist ärgerlich, dass wir dann nicht unsere beste Leistung gezeigt haben. Da war Kilia einfach cleverer und wollte mehr. Danach war bei uns die Luft raus“, befand Co-Trainer André Eggers, dessen Team im „kleinen Finale“ gegen den 1. FC Schinkel eine 1:0-Führung durch Tarik Alioua nicht reichte.

Bei den Turnierorganisatoren machte sich nach dem letzten Abpfiff Genugtuung breit: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ablauf. Es hat alles reibungslos funktioniert. Mit 445 Zuschauern haben wir zwar nicht die angepeilte 500er-Marke geknackt, aber das ist auch so okay“, erklärte Sören Sievers. Aukrugs Obmann Uwe Schöning betonte noch einmal die – schon im Vorfeld erhoffte – sportliche Aufwertung des Wettbewerbs: „Man hat gesehen, dass das Niveau durch das starke Teilnehmerfeld mit zwei SH-Ligisten und sieben Verbandsligisten noch besser geworden ist.“ Laut Sievers seien die Partien trotz zweier Roter Karten für den Büdelsdorfer TSV und 20 Zwei-Minuten-Strafen noch „recht fair“ verlaufen. Mit insgesamt 368 Toren (ohne Neunmeterschießen) war jedenfalls für reichlich Unterhaltung gesorgt.

Brief zum Jahreswechsel 2015/2016

Zwischen Weihnachten und Jahreswechsel Die Weihnachtstage 2015 sind Geschichte und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Die letzten Tage des Jahres geben Anlass, sich für einen Moment zurückzulehnen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Sie laden aber auch ein, den Blick nach vorn zu richten und Kraft für die Herausforderungen im neuen Jahr 2016 zu schöpfen. 2015 haben wir zusammen mit Fleiß, Gemeinsinn und dem Mut, neue Wege zu gehen, viel erreicht! Ihre Bereitschaft, sich stetig neuen Herausforderungen zu stellen und sich persönlich auf Veränderungen einzulassen, war immer wieder gefragt. Für diesen Einsatz möchte ich mich bei jedem Einzelnen von Ihnen herzlich bedanken. Sie haben auch in bewegten Zeiten viel geleistetgemeinsam, als eine Fußballfamilie. Unsere Fußballfamilie ist dann stark, wenn jeder an seinem Platz das Beste gibt und dabei nicht vergisst, dass wir alle für den Fußball stehen und nach außen hin immer wieder unsere Zusammengehörigkeit dokumentieren sollten. Ein interessantes, wenn auch anstrengendes Fußballjahr 2015 geht dem Ende entgegen Bestimmt durch viele Ereignisse der jüngsten Vergangenheit ein paar Gedanken zu Regeln und Werten im Sport zwischen Weihnachten und der Jahreswende: Kaum etwas begeistert Menschen so sehr wie der Fußballsport. So motiviert der Fußballsport zu Leistung und Wettbewerb. Das gilt für den Spitzensport, aber natürlich auch für den Breitensport. Er spornt Menschen an, die eigenen Fähigkeiten und Chancen zu verbessern, und er zeigt, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten erfolgreich sein kann. Das ist ein unschätzbar hohes Gut in unserer freiheitlichen Ordnung und eine entscheidende Antriebsfeder für Innovation und Wohlstand. Wettbewerb kann aber nur positiv wirken, wenn alle sich an gewisse Regeln halten. Jede Ordnung ist auf einen vernünftigen Rahmen, auf Regeln und Begrenzungen angewiesen, wenn sie sich nicht selbst zerstören will. Im Fußball weiß man auch, dass es Spielregeln gibt, die für ein gerechtes Kräftemessen unverzichtbar sind. Sie müssen manchmal angepasst, vor allem aber müssen sie eingehalten, durchgesetzt und vermittelt werden. Erst recht braucht es für das gesellschaftliche Miteinander die Bereitschaft, sich an Regeln zu halten und Regeln durchzusetzen. All das kann man im Sport lernen. Der Sport lebt vor und vermittelt, dass ein Sieg nur dann etwas wert ist, wenn er unter der Voraussetzung von Respekt und Fair Play erzielt wird. Das entspricht und stärkt unser Gerechtigkeitsempfinden, fördert Verantwortungsbereitschaft und Toleranz. Diese Funktion des Sports ist ganz elementar für das Miteinander in unserem Land. Fußballer und Fans erleben Gemeinschaft ganz unmittelbar, gehen bei einem umkämpften Match zusammen durch dick und dünn. Im Großen und im Kleinen, bei Massenveranstaltungen und mehr noch im sportlichen Vereinsleben erleben Sportler und Fans Gemeinschaft. Die Faszination Fußball ist unvergleichlich keine Sportart bewegt und beflügelt die Fantasie von Menschen auch nur annährend so sehr. Was hat das mit Sepp Blatter und Michel Platini und Co. zu tun? Nicht einmal diese „Spielverderber des Fußballs“ können dem Phänomen Fußball etwas anhaben. Nicht mal diesen Granden wird es gelingen, ihrer Sportart den Garaus zu bereiten. Im Grunde kommt dem Korruptions-„Skandal“ nicht sehr viel Bedeutung zu. Er ist ärgerlich, aber das war`s dann auch. Entscheidend sind doch drei ganz andere Dinge: Der Ball ist rund, das Spiel dauert 90 Minuten, und die Wahrheit liegt auf dem Platz. Leistung, Regeln, Fairness, Zusammenhalt - unsere Gesellschaft braucht den Sport und seine positiven Wirkungen. Das gilt umso mehr, als unsere Gesellschaft durch Wandel von innen und durch Zuwanderung von außen zunehmend vielfältiger wird. Das stellt uns vor große Herausforderungen. Der Sport und insbesondere der Fußballsport kann helfen, sie zu bewältigen. Seite 2 von 2 Der Spitzenfußball kann Identifikationsmöglichkeiten schaffen - mit Akteuren, die anderswo geboren sind ebenso wie mit erfolgreichen deutschen Mannschaften. Und im Breiten- und Vereinssport können alle Menschen erleben, dass sie willkommen sind, gebraucht werden, einen Beitrag zur Gemeinschaft leisten können. Das schafft Zugehörigkeit und fördert Integration. Unsere Gesellschaft braucht dringender denn je gesunde, selbstbewusste Vereine. Sie sind Garanten der sportfachlichen Ausbildung und des Wettbewerbs. Zunehmend zeichnen sie sich aber auch durch Ihre Sozialarbeit, als Kulturträger und als Ort der Geselligkeit für Seniorinnen und Senioren aus. Dies möge uns auch im neuen Jahr überzeugend gelingen, Garanten hierbei sind menschliches Miteinander und mitmenschliches Verhalten. Ich freue mich persönlich sehr, die Herausforderungen, die das kommende Jahr ohne Zweifel mit sich bringen wird, mit Ihnen zusammen zu bewältigen. 2016 ist nicht nur ein Jahr in dem ein Verbandstag ansteht, sondern wir stehen gemeinsam vor Veränderungen die unsere „starke Eiche“ Fußball in Schleswig-Holstein weiter sprießen lässt. Die Zukunft soll man nicht voraussehen, sondern möglich machen Wie im Fluge verlief das Jahr 2015. In der Zeit zum Jahreswechsel sollten wir ein wenig zur Ruhe kommen und den Blick über das Erreichte schweifen lassen. Sicherlich hat sich national und regional wieder viel ereignet, was uns alle berührt hat. Auch sportlich und fußballerisch hat es Ereignisse gegeben, die uns hoch erfreut haben. In den kleinen Familien vor Ort, unseren Vereinen, sorgen zahlreiche Frauen und Männer für ein gesellschaftliches Miteinander und gesellschaftliche Fortentwicklungen. Ich wünsche Ihnen allen einen besinnlichen Jahresausklang, zumal in der Gewissheit, im zurückliegenden Jahr Ihr Bestes für die Gemeinschaft im Verein und Verband geleistet zu haben. Dafür gebührt Ihnen allen Dank und Anerkennung. Für das bevorstehende Jahr 2016 wünsche ich uns Gesundheit, friedliche Zeiten und die ersehnten sportlichen Erfolge.

Ihr/Euer Hans-Ludwig Meyer Hans-Ludwig Meyer SHFV Präsident

Provinzial CUP 2016

Punkteabzug aus dem Boostedtspiel

Liebe Sportfreunde,

nach Prüfung der Fakten  wurde die Umwertung des Spiels gegen den SV Boostedt vom Spielausschuss des Kreises NMS

 annulliert. Die Punkte bleiben in Aukrug.

Uwe Schöning

Fussballobmann